Ackertantes Garten-Journal: Gartenpost #10/26

Oktober 2026

Anfang Oktober ist es ungewöhnlich warm. Die Hirsche im Hochwald werden schon wieder leise und auch die Schwalben sind gen Süden geflogen. Dennoch wird es keineswegs ruhiger im Selbstversorgergarten. Morgens und abends ziehen unzählige Gänse und Kraniche mit lautem Geschnatter und durchdringendem Rufen am Himmel vorbei.

Es ist trocken, sehr trocken. Ich bin mir nicht sicher, ob die Blätter vor Trockenheit gelb-braun werden und zu Boden fallen oder der normale Herbstblätterfall eingesetzt hat. Ein richtiges Laubrascheln hört sich anders an. Heute knistert es, wie wenn ich über krosse Chips laufen würde.

Im Garten sind die Herbsthimbeeren reif und das ständige Naschen nimmt kein Ende. Auch Tomaten sind nach wie vor ein willkommener Snack. Nur Äpfel gibt es in diesem Jahr sehr wenige. Dennoch lese ich jeden Apfel auf, der zu Boden fällt: Die Hochachtung und Wertschätzung eines jeden Streuobstapfels liegt mir sehr am Herzen.

Fülle und Vielfalt im Oktober

Was gibt es im Oktober zu tun?

Im September war ich noch nicht dazu gekommen, die Kartoffeln zu ernten. Die Flächen werden gebraucht, um die letzten Aussaaten des Jahres vorzunehmen – Blattgemüse, welches uns im nächsten viertel Jahr begleiten wird. So befreite ich die ersten Kartoffelreihen vom Beikraut.

Jetzt im Herbst fällt viel Beikraut an. Ich nutze die Grünmasse um Mulchbeete anzulegen. Aktuell möchte ich die bestehende Hecke erweitern. Sie soll breiter werden und benötigt dafür eine dicke Mulchschicht, um den Boden vorzubereiten und aufzubauen.

Somit kommt das Beikraut gleich an Ort und Stelle der neuen Hecke. Kein Zwischenlagern, kein Umschichten: Im Winterhalbjahr verrottet das Beikraut. Mit dem ersten Frost fällt es in sich zusammen, nimmt dem Rasen darunter das Licht und die Bodenlebewesen haben reichlich zu futtern und düngen den Boden.

Zurück zu den Kartoffeln: Die Maulwurfsgrillen haben ganze Arbeit geleistet. Oder vielmehr – sie haben sich dick und rund fressen können, um den Winter gut zu überstehen. Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob es nur die Maulwurfsgrillen sind, die die daumengroßen Löcher in die Kartoffeln fressen. Vielleicht, knappern die Urzeittiere die Kartoffeln nur an und Asseln, Tausendfüßler und Co. fressen munter weiter? Regenwürmer finden sich auch zahlreich in Nähe der Kartoffeln. Da scheint eine riesige Party am Laufen zu sein. Und nun komme ich und reiße alles auseinander!

Die Kartoffelernte läuft.

Die Kartoffelernte selbst fällt gut aus. Es sind einige Sorten und Standorte, die weniger Fraßstellen aufweisen. Das bestärkt wieder meinen Mischkulturgedanken und die Sortenvielfalt, die ich jedes Jahr einbringe.

Auf den abgeernteten Flächen lege ich gleich wieder neue Beete an. Beete, die noch einmal bestellt und quasi schon für das neue Jahr vorbereitet werden. Alles in einem Rutsch. Auch das Frühbeet integriere ich gleich. Es dient im Herbst als „Spätbeet“ für Salate und Radieschen. Matthias hat mir in diesem Jahr ein ganz neues Frühbeet gebaut. Es ist gleichgroß wie das alte, ca. 2 qm groß aber ein wenig höher. So kann ich eine gute Kompostschicht einbringen, welche die Bodenwärme und Feuchtigkeit besser hält. Im Frühjahr haben dann die Salate und Kohlrabis mehr Platz nach oben.

verschiedene Kohlsorten für den Winter

Was säe ich im Oktober noch?

Zugegeben, ich bin spät dran. Aber da es verhältnismäßig warm ist, wähne ich mich in Sicherheit. Ich säe bis Mitte Oktober Asiasalate, Feldsalat, Salatrauke, Bremer Scheerkohl, Abessinischen Kohl, Spinat und Radieschen.

Auf einigen Beeten haben sich Blatt- und Kopfsalatpflanzen selbst ausgesät. Diese verpflanze ich nach und nach ins Folienzelt und ins Frühbeet. Vielleicht stelle ich für die vielen neuen Salatpflänzchen doch noch einen kleinen Folientunnel oder Vliestunnel auf. Mal sehen.

Demnächst plane ich Beete die mit Wintererbsen bestellt werden. Auch nehme ich mir vor, weitere Erdbeerbeete anzulegen. Je nachdem, wie das Wetter mitspielt, schaffe ich das noch im Oktober. Es hätte den Vorteil, dass die Erdbeerpflanzen bis Januar/Februar gut anwachsen und schon im kommenden Jahr Erdbeeren ansetzen könnten.

Früchte er Ölweide

Ernten und verarbeiten

Auf dem Gemüseacker wachsen allerlei Kohlsorten, die täglich beerntet werden. Der selbst ausgesäte Mangold steht unheimlich kräftig in diesem Jahr. Auch grüne Bohnen reifen nach und dürfen aller zwei, drei Tage gepflückt werden.

Tomaten, Zucchini und Paprika kämpfen schon ein wenig mit dem herbstlich-kühlen Wetter. Gerade die Temperaturschwankungen von Tag und Nacht sowie die nächtliche, feuchte Luft, macht den Sommerpflanzen zu schaffen. Dennoch ernte ich reichlich Früchte, hauptsächlich in den Folienzelten.

Im Herbst ist es auch Zeit für Rettiche, Radieschen, Rübchen und anderes Wurzelgemüse. Eine gute Mischung für eine vielseitige Ernährung mit frischem Gemüse steht im Selbstversorgergarten parat.

Die wilden Obstgehölze hängen auch noch voller Beeren. Die Ölweide und der Sanddorn werden jetzt geerntet. Die Schlehe hat noch ein bisschen Zeit. Aber auch Vogelbeeren hängen an den jungen Ebereschen-Bäumen. Die Haselnüsse sind bereits geerntet und ein paar wenige Walnüsse gibt es dieses Jahr auch.

Selbst auf den Wiesen und den wilden Ecken ist es noch einmal üppig grün geworden. So ernte ich Giersch, Brennnessel, Sauerampfer, Schafgarbe, weiße Taubnessel und Löwenzahn. Auch die Wilde Malve lädt mit ihren vielen violetten Blüten zum Sammeln ein.

Sanddorn, Vitamin C aus dem Garten

Der Übergang zur dunklen Jahreszeit

Da das Tageslicht jeden Tag mehr abnimmt, wird auch die Stimmung im Garten eine andere. Der Rückzug ist allgegenwärtig und dennoch blüht und wächst es kräftig. Früher war ich immer sehr traurig, wenn die Gartensaison zu Ende ging. Heute weiß ich, die Pflanzen nehmen nur eine andere Erscheinung an. Sie gehen in eine weitere Phase über – sind aber nie ganz weg.

Diese Phase heißt Rückzug. Die Pflanzen ziehen sich zurück in ihre Wurzeln, ihre Samen, in ihr Sein. Und auch wir dürfen uns nun langsam zurückziehen. Wie die Pflanzen nutze ich auch die schönen Sonnenstunden im Garten und ziehe mich zurück, wenn es stürmt und hoffentlich endlich viel regnet. Dann darf ich erst einmal in mir ankommen und mich sortieren. Vielleicht keimt schon die ein oder andere Gartenidee. Aber es bleiben erst einmal nur Ideen, die meisten Taten haben noch Zeit.

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Aktuelle Beiträge

  • Ackertantes Garten-Journal: Gartenpost #10/26
    Anfang Oktober ist es ungewöhnlich warm. Die Hirsche im Hochwald werden schon wieder leise und auch die Schwalben sind gen Süden geflogen. Dennoch wird es keineswegs ruhiger im Selbstversorgergarten. Morgens und abends ziehen unzählige Gänse und Kraniche mit lautem Geschnatter und durchdringendem Rufen am Himmel vorbei.
  • Gartenmelde im Gemüsegarten: Selbstversorgt mit einer alten Gemüsesorte
    Die Gartenmelde – meine liebgewonnene Neuentdeckung im Gemüsegarten: Manche Pflanzen verschwinden fast unbemerkt aus unseren Gärten. Nicht, weil sie schlechte Eigenschaften hätten, sondern weil sie von moderneren Kulturen verdrängt wurden. Genau das ist der Gartenmelde (Atriplex hortensis) passiert. Über Jahrhunderte war sie in vielen Regionen Europas ein verbreitetes Blattgemüse. Heute kennen viele Hobbygärtner sie kaum noch.
  • Erbsen in der Permakultur: Fünffacher Nutzen aus einer Aussaat
    Im Herbst säe ich einfache Bio-Trockenerbsen in abgeerntete Beete. Was zunächst wie eine unscheinbare Gründüngung aussieht, entwickelt sich im Laufe eines Gartenjahres zu einem echten Multitalent. Die Erbsen liefern frisches Wintergrün a la Microgreens, eine Erbsen-Ernte im Frühjahr, natürlichen Dünger für den Boden, neues angepasstes Saatgut und sogar Mulch für das Beet.
  • Permakultur verstehen: Vorteile & Prinzipien einfach erklärt
    Ich sehe ein Paradies, andere eine grüne Hölle. Pures Leben, eine bunte Vielfalt und üppiges, gesundes Wachstum erwarten dich im Permakultur-Garten. Du siehst zahllose Schmetterlinge. Vögel zwitschern in den Bäumen. Der Boden ist locker, weich, humos und voller nützlicher Helfer. Dir wird schnell klar: Permakultur ist weit mehr als reine Gartenarbeit.

Vielfältige Kürbisse – Unverzichtbar im Selbstversorgergarten

Leicht anzubauen, vielseitig verwendbar & lange Haltbarkeit

Was wäre der Herbst ohne die leuchtenden Kürbisse? Heute erntete ich die zweite Ladung und verteilte die Kürbisse vorerst zur Deko auf dem Hof.



Neben verschiedenen Hokkaido-Sorten gibt es weitere kleine Speise-Kürbisse, Muskatkürbisse und die Pink Bananas. Letztere sehen außen pink aus, sind innen kräftig orange und ähneln in der Form einer riesigen Banane. Es ist der Lieblingskürbis meines Sohnes. Wenn Kürbissuppe – dann von den Pink Bananas.

Nach und nach werden die Kürbisse verarbeitet. Ich baue gerne kleinere Sorten an. Aber auch die Großen werden irgendwann »geschlachtet«. In diesem Fall schneide ich den kompletten Kürbis klein. Der nicht gebrauchte Rest geht in den Tiefkühler.

Pink Banana

Was mache ich alles aus Kürbissen?

  • Kürbissuppe
  • gebackener Kürbis aus dem Ofen
  • geraspelt als Rohkost-Salat kombiniert mit anderem Gemüse
  • geraspelt im Kuchen oder Brot
  • Curry-Linsen-Kürbispfanne
  • Pastasauce

Bis der Frost kommt, liegen die Kürbisse als Deko auf unserem Hof herum. Danach lagern wir die Kürbisse kühl, aber frostfrei.

Nicht alle Kürbisse halten sich den ganzen Winter über. Beschädigte Kürbisse werden zügig verarbeitet. Eine regelmäßige Kontrolle ist daher ratsam.

Ich bin jedes Jahr begeistert, wie einfach es ist, Kürbisse anzupflanzen und wie viel Ertrag sie bringen. Zudem bringen sie Farbe und damit gute Laune in die dunklere Jahreszeit.

Gesundheitliche Vorteile von Kürbissen

Kürbisse sind auch echte Nährstoffwunder. Sie enthalten eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien, die zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten.

Stärkung des Immunsystems: Die Kombination aus den enthaltenen Vitaminen und Antioxidantien kann dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und den Körper besser vor Infektionen und Krankheiten zu schützen.

Reich an Vitaminen: Kürbisse sind besonders reich an Vitamin A, das in Form von Beta-Carotin vorliegt. Dieses Provitamin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, welches wichtig für die Sehkraft, das Immunsystem und die Hautgesundheit ist.

Starke Antioxidantien: Neben Beta-Carotin enthalten Kürbisse auch Vitamin C und E, die als Antioxidantien fungieren. Sie schützen die Zellen vor oxidativem Stress und können dabei helfen, Entzündungen zu reduzieren und das Risiko chronischer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.

Ballaststoffe für die Verdauung: Mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt fördern Kürbisse eine gesunde Verdauung. Ballaststoffe unterstützen die Darmgesundheit, helfen bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels bei.

Kalorienarm und nährstoffreich: Trotz ihres süßen Geschmacks sind Kürbisse kalorienarm und enthalten nur wenig Fett. Das macht sie zu einer idealen Zutat für eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die gleichzeitig sättigt.

Kürbisse in der Rohkost

Während Kürbisse traditionell meist gekocht oder gebacken verzehrt werden, sind einige Sorten auch roh ein echter Genuss. Besonders kleinere Sorten wie der Hokkaido oder der Butternut eignen sich gut für den Rohverzehr. Fein geraspelt oder in dünnen Scheiben geschnitten, können sie Salaten eine knackige Textur und einen leicht nussigen Geschmack verleihen. Auch in Smoothies sorgt das Kürbisfleisch für eine cremige Konsistenz und bringt gleichzeitig wichtige Nährstoffe wie Beta-Carotin und Vitamin C in die Rohkost-Küche.

Wichtig: Nicht alle Kürbissorten sind genießbar. Vor allem Zierkürbisse enthalten giftige Bitterstoffe (Cucurbitacine), die beim Verzehr gesundheitsschädlich sein können. Daher ist es wichtig, nur essbare Sorten in der Küche zu verwenden.

Neue Beiträge

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Wirsing aus dem Selbstversorgergarten

Diese wunderschönen Wirsingköpfe sind ein gesundes Herbst-, Winter- und Sommergemüse. Du kannst sie sehr einfach anbauen und vielseitig verwenden.

Während im Herbst viele Gemüsesorten von den Beeten verschwinden, haben verschiedene Kohlpflanzen Saison. Ich baue das ganze Jahr über viele Kohlsorten an. Der Wirsing wächst fast das gesamte Jahr in meinem Gemüsegarten. Ich nutze nicht nur die kompakten Köpfe, sondern auch einzelne Blätter.

Die Blätter des Wirsings sind sehr vitamin- und mineralstoffreich. Er hat besonders viel Chlorophyll, Folsäure und Vitamin C.


Selbst nach den ersten Frösten bleibt der Wirsing knackig frisch. Er kann roh oder gekocht verwendet werden. Im Winter liefert er neben Grünkohl, Braunkohl und Rosenkohl ebenfalls viele grüne Blätter mit all den wertvollen Inhaltsstoffen.

Ich nutze Wirsing als Zugabe in Salaten, Suppen oder Gemüsepfannen. Aber auch in Smoothies, Säften oder gedörrt als Wirsing Chips schmeckt er sehr gut. Gerollt kannst du größere Wirsing-Blätter auch als Wraps verwenden.

Ich möchte den Wirsing in meinem Garten nicht mehr missen wollen. Er ist fester Bestandteil und treuer Begleiter.

Links zum Wirsing

So groß wie ein Fußball – Rezepte zum Wirsing
Ernte der Kohlköpfe

Aktuelle Beiträge

Schatten pflanzen

Das Weiterleben zweier Hügelbeete

Vor 5 Jahren legte ich mein erstes Hügelbeet an. Es folgte bald darauf ein zweites Hügelbeet direkt daneben. Beide Hügelbeete stehen komplett in der Sonne. Was in der Nebensaison gut ist, kann im Sommer zum Desaster werden. Trotz guter Mulch-Schicht und wärmeliebenden Pflanzen, ist im Hochsommer auf den Hügelbeeten nicht viel los. Die Hügelbeete erwärmen sich dann so stark, dass das aktive Bodenleben nachlässt. Ohne dauerhafte Bewässerung trocknet ein Hügelbeet sehr schnell aus.
Jetzt, nach gut 5 Jahren, ist die Erde der ersten Hügelbeete verbraucht. Die Hügel sind mit der Zeit zusammengefallen. Eine neue Humusschicht konnte sich aufgrund der Trockenheit nicht aufbauen.

1. Hügelbeet im 1. Sommer

Der letzte Sommer, mit seinen heißen und trockenen Tagen, brachte mich oft zum Grübeln. Wie gestalte ich meinen Garten hitzeresistent? Wo kann ich angenehme Ecken schaffen, in denen sich Mensch, Tier und Pflanzen auch in heißen Sommern wohlfühlen können? Ich selbst meide die Sonne. Unser Hund kennt die kühlsten Plätze im Garten. Beide treffen wir uns unter den großen schattigen Bäumen.

Schatten muss her. Und das zügig. Meine seit 2 Jahren wachsende Permakultur-Hecke benötigt noch eine ganze Weile, ehe sie viel Schatten spendet. Große Bäume hatte ich damals nicht integriert. Dennoch sind ein halbhoher Klarapfel- und Birnbaum sowie ein paar selbstgezogene Pfirsichbäume schon heute gute kleine Schattenspender. Auf der anderen Seite meines Gemüse-Ackers wächst seit einigen Jahren eine Traubenkirsche zu einem stattlichen Baum. Zusammen mit Nachbars Walnussbaum und ein paar Fichten spenden sie im Sommer wohligen Schatten.  Auf den Rasenflächen und auf der Obstbaumwiese ziehen seit vielen Jahren immer mehr neue Obstbäume ein. Bis diese richtig viel Schatten spenden können, vergehen noch mindestens 10 Jahre.

Pflaumenbaum mit begrünter Baumscheibe

Für noch mehr Schatten im Gemüsegarten suchte ich nach schnellwachsenden und nutzbringenden Bäumen. Ich interessierte mich zunehmend für Maulbeerbäume. Im Frühjahr erstand ich bereits einen kleinen weißen Maulbeerbaum. Die schwarzen und roten Sorten waren erst im Sommer/Herbst wieder lieferbar. Maulbeerbäume können groß und alt werden. Sie wachsen recht zügig und benötigen etwas Platz. Alle Pflanzenteile sind nutzbar. Sie können ohne weiteres zurückgeschnitten werden und spenden viel Schatten. Der einzige Knackpunkt ist die Frosthärte. Der schwarze Maulbeerbaum benötigt es etwas wärmer, die weißen und roten Maulbeerbäume halten auch frostige Temperaturen gut aus.

Ich entschied mich, für einen schwarzen und einen roten Maulbeerbaum als zukünftige neue Schattenspender.

Als die beiden langersehnten Bäumchen im Herbst eintrafen, gab es noch keinen genauen Plan. Ich wusste nur, dass ich aus den zwei Hügelbeeten eine Schatteninsel kreieren wollte. Ein neuer ökologischer Schutzraum soll heranwachsen.

Zwei Hügelbeete gezeichnet von einem heißen Sommer.

Die Schatteninsel entsteht

Die Hügelbeete räumte ich ab. Noch vorhandene Kräuterstauden setzte ich auf andere Beete um. Auf einem Teil des ersten Hügelbeetes wachsen Teefenchel, Bergthymian, Winterheckenzwiebel, Wilde Rauke und Salbei sowie ein paar Minzen. Dieser Teil sollte bleiben. Die Erdbeerpflanzen kamen vorsorglich in eine Wanne.

Über die Jahre hatten sich auch allerlei Wildkräuter dazugesellt. Diese wollte ich allerdings erst einmal entfernen. Die meisten kommen eh bald wieder. Somit holte ich jede Menge Wurzeln des Johanniskrauts, der Schafgarbe und des Sauerampfers aus der Erde. Nachdem alle Wurzeln entfernt waren, legte ich die Größe des neuen Schattenbeetes fest. Die Gesamtfläche wuchs um 1/3 an und wurde mit den bisherigen Begrenzungssteinen markiert. Die Rasenfläche, die jetzt zum neuen Schattenbeet gehören sollte, bekam eine Abdeckung aus unbedrucktem Karton. Die Pappe soll das durchwachsen von Wurzelbeikräutern verhindern. Anschließend verteilte ich die Erde der Hügelbeete auf die gesamte Fläche. Das grobe Pflanzenmaterial aus dem Inneren der Hügelbeete hatte sich bereits vollständig zersetzt. Die Erde mischte ich mit etlichen Schubkarrenladungen voll Komposterde.

Vorbereitete Pflanzfläche

Der Pflanzen-Einzug

Was pflanzt man auf eine Schatteninsel, die in den kommenden Jahren noch gar keinen Schatten sehen wird? Als aller erstes platzierte ich die zwei Maulbeerbäumchen im Süden der Insel. Sie stehen für große Bäume recht dicht nebeneinander. Sie sollen aber auch später eine Einheit gegen die starke Sonneneinstrahlung bilden. Maulbeerbäume können im übrigen auch als Hecken gepflanzt werden. Sie sind recht schnittverträglich und treiben schnell wieder aus.

Die Kräuterstauden des 1. Hügelbeetes bleiben.

Was in meinem Garten noch fehlt, sind Sommerhimbeeren. Vor etlichen Jahren hatten wir eine lange Hecke mit Brombeeren, Sommer- und Herbsthimbeeren sowie Tayberrys. Diese Hecke lieferte uns viele Jahre guten Ertrag. Irgendwann wurden die Pflanzen jedoch alle krank und gingen ein. Somit pausierten wir mit den süß-sauren Früchten. Vor einigen Jahren pflanzte ich geschenkte Herbsthimbeeren unter den großen Traubenkirschbaum. Diese Pflanzen wachsen gut und freuen sich über den Schatten. Sie sind zu einem kleinen Himbeerwald zusammengewachsen. Ableger dieser Himbeeren wanderten schon in die Permakultur-Hecke.
Neue Brombeerpflanzen kultivieren wir seit 3-5 Jahren ebenfalls an einer andere Stelle im Garten. Die Pflanzen stehen zwar auch sonnig, haben aber einen feuchteren Wiesenplatz erhalten und wachsen großartig.
Jetzt soll es auch wieder Sommerhimbeeren geben. Auf meine Schatteninsel ziehen 6 neue Pflanzen ein. Dazu kommen 6 Tayberry-Pflanzen. Die stacheligen Gesellen pflanzte ich in einer Doppelreihe in den zuküftigen Schattenbereich der Insel. Ich ließ Platz für ein Spalier, falls dies nötig wird. Aufgrund der warmen und trocknen Sommer glaube ich jedoch nicht, dass die Pflanzen sehr hoch wachsen. Ich würde sie lieber natürlich wachsen lassen wollen, statt anzubinden.
Des Weiteren zog ein Aronia-Strauch sowie zwei kleine Stauden des ewigen Kohls ein. Der Aronia-Strauch steht eher sonnig. Der ewige Kohl wird etwas Schatten durch den Aronia-Strauch bekommen.

Beerenstark

Ich liebe alle meine vielen Beerensträucher. Wenn ich im Frühjahr die Beerensträucher verschneide, stecke ich immer ein paar Stecklinge in die Erde. In diesem Jahr sind ausnahmslos alle Stecklinge zu kleinen Sträuchern gewachsen. Diese sollen im neuen Schattenbeet ein Zuhause bekommen. Die größeren, wahrscheinlich Josta- und schwarze Johannisbeeren, pflanzte ich zusammen in zwei Reihen, als kleine Hecken. Die kleineren, eher die roten Johannisbeersträucher, pflanzte ich an den Rand, in den Schatten der Himbeeren. Diese können hier wachsen mit der Option in 1 bis 2 Jahren noch einmal umzuziehen.

16 Johannisbeer-Stecklinge aus dem Frühling

Immer noch nicht genug? Nein, ich hatte noch 63 Erdbeerpflanzen in einer Wanne stehen. Diese Stauden waren zwar schon älter und auch nicht besonders kräftig, dennoch entschied ich mich, diese auf der Sonnenseite vor die Maulbeerbäume zu pflanzen. Quasi als Bodendecker. Sie können dort Ableger wachsen lassen und die Fläche begrünen.

Mulchabdeckung mit frischem Wiesenschnitt

Woher kommt der Schatten?

In den nächsten Jahren steht dieses Beet in der prallen Sonne. Der wichtigste Schutz gegen Austrocknung ist eine gute Mulch-Schicht, quasi der Schatten für den Boden. Auf unserer Streuobstwiese mähten wir höher gewachsene Wiesen-Flächen mit einer Sense ab. Dieser Wiesenschnitt ist eine sehr gute Abdeckung. Nachdem die Bäume und Sträucher sowie die Erdbeeren gut mit Wasser versorgt waren, kam eine großzügige Schicht Wiesenschnitt auf die Erde und um die Pflanzen. Die Mulch-Schicht aus Gräsern und Wildkräutern beschattet den Boden und damit die Wurzeln der Pflanzen. Sie trägt zum Nährstoffkreislauf bei und versorgt kleine Bodenlebewesen, die das Düngen übernehmen. Übrig gebliebene Ziegelsteine integrierte ich als Trittsteine um den Boden zu schützen. Der Boden soll auch neben den Pflanzen locker und aktiv bleiben. Es wird nicht ausbleiben, dass noch weitere bodenbedeckende Pflanzen Einzug halten.

Die Bewässerung

In den ersten Jahren wird eine Bewässerung in den trockenen Zeiten nötig sein. Je nachdem, wie schnell die Maulbeerbäume wachsen und Schatten bzw. Halbschatten spenden, wird der Wasserbedarf mit den Jahren geringer werden. Ein dichter Pflanzenbewuchs und eine gute Mulch-Schicht verringern ebenfalls den Anteil des Gießwassers.

Im Gegensatz zu den Hügelbeeten, kann das Gießwasser jetzt direkt in die Gießränder gegossen werden. Jede Pflanze hat unter der Mulchschicht einen Gießrand aus Erde erhalten. Dies verhindert, dass das Wasser wegläuft. Bei Hügelbeeten läuft das meiste Wasser den Hügel hinab. Eine Durchwässerung in heißen Sommern ist fast unmöglich, auch mit einer dicken Mulchschicht nicht. In der Folge entwickeln die Pflanzen keine starken Wurzeln und bleiben kleinwüchsig.

Steht ein Hügelbeet im Schatten oder Halbschatten bleibt die Erde nach dem Wässern wesentlich länger feucht.

Kälteschutz im Winter

Maulbeerbäume sind wärmeliebende Pflanzen. Sie erhalten im Winter eine großzügige Mulch-Abdeckung aus Laub. Sollte es sehr kalt werden, schützen in den ersten Jahren auch Jutesäcke oder Bastmatten die empfindlichen Pflanzen. Sind die Bäume gut angewachsen benötigen sie den Kälteschutz nicht mehr.

Maulbeeren

Bis es soweit ist, hoffe ich auf Himbeeren, Johannisbeeren und Erdbeeren. Maulbeerbäume tragen recht schnell erste Früchte. Wenn sie einmal groß sind, reifen die Maulbeeren nicht alle auf einmal sondern nach und nach. Das heißt, sie fallen bei Genussreife vom Baum und können genascht werden. Ich freue mich aber auch schon den Vögeln zuzusehen, wie sie im lichten Schatten sitzen und die süßen Früchte stibitzen.

Maulbeerbaum – eher Busch als Baum
Die Seitentriebe bleiben erst einmal stehen. Vielleicht nützen Sie als Stecklinge in den kommenden Jahren. Der Maulbeerbaum soll eher einen höheren Stamm bekommen.

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Hügelbeete

Vegane Gemüsesuppe aus dem eigenen Garten

Mein Selbstversorgergarten hat immer etwas für eine komplette Mahlzeit zu bieten. Jetzt im Herbst ist der Erntekorb bunt gemischt. Viele Gemüsesorten können lange draußen bleiben und werden frisch nach Bedarf geerntet.

Heute soll es eine Gemüsesuppe geben. Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und es draußen ungemütlich wird, tut eine bunte Gemüsesuppe richtig gut. Kommt mit in den Garten, wir gehen ernten:

Frischer Lauch darf in keinem Gemüseeintopf fehlen. Der Lauch bleibt ziemlich lange auf den Beeten. Er kann durchweg geerntet werden. Erst wenn es ernsthaft kalt wird, ziehe ich die Stangen vorsichtig aus dem Boden. Es ist sinnvoll dies an einem trockenen Tag zu machen, sonst ist dies eine ziemlich glitschig, matschige Angelegenheit. Eingeschlagen in Erde, beispielsweise in einem Gewächshaus oder Folienzelt, kann der Lauch noch ein wenig draußen bleiben. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, putzt seinen geernteten Lauch und schneidet ihn klein. Anschließend wird er portionsweise für den Winter und das kommende Frühjahr eingefroren.

Auch Möhren halten Kälte gut aus. Man muss allerdings abwägen: Ist die Gefahr des Faulens groß oder sind Fraßschäden zu erwarten, werden Möhren lieber geerntet und in Sandkisten oder einer Erdmiete für den Winter eingelagert. Zum Einlagern wird das Grün nur mit der Hand abgedreht, nicht geschnitten. Es werden nur unbeschädigte Möhren eingelagert. Bis dahin haben meine Möhren zum Glück noch ein Weilchen Zeit. Ab und zu nutze ich sogar neu getriebenes Möhrengrün für den Smoothie. Heute ernte ich zwei große Möhren für die Gemüsesuppe. Diese werden dann geputzt und kleingeschnitten.

Die Sellerieknollen bleiben bei mir ebenfalls lange auf den Beeten. Ich nutze das Grün der Pflanzen für Eintöpfe, Smoothies oder andere würzige Gerichte, wie Gemüsepfannen oder ein Indisches Dal. Wenn der Sellerie geerntet wird, friere ich jüngeres, frisches Grün portionsweise ein. Die Knollen selbst werden ohne dem Laub eingelagert. Für die heutige Suppe pflücke ich zwei Stängel Selleriegrün.

Bis zum Frost können immer noch Bohnen geerntet werden. Meist sind es nur kleinere Mengen, die jetzt noch nachwachsen. Für meine Gemüsesuppe pflücke ich je eine Handvoll Stangenbohnen, Grüne und Gelbe Bohnen.

Zu guter Letzt wähle ich heute die größeren Blätter des Abessinischen Kohls, einer Blattkohlart aus Ägypten. Dieser Kohl ist sehr mild. Er lässt sich leicht anbauen und scheint total unkompliziert immer weiterzuwachsen. Die Blätter des Kohls können roh im Smoothie oder Salat sowie gedünstet in Gemüsepfannen verwendet werden. Da ich für meinen Smoothie eher die jüngeren Blätter verwende, dieser Kohl aber gerade reichlich wächst, kommen die großen Blätter heute mit in die Suppe. Beim Pflücken fällt mir eine neue Idee für die größeren Blätter ein. Gemüsewraps lassen sich sicherlich auch gut aus den großen Blättern wickeln. Aber das machen wir ein anderes Mal.

Anschließen hole ich noch ein paar große Kartoffeln. Diese sind bereits geerntet und warten noch darauf in unseren Kartoffelkeller eingelagert zu werden.

Mein Erntekorb für die Gemüsesuppe:

  • 1 Stange Lauch
  • 5 größere Kartoffeln
  • Möhren
  • Selleriegrün (Blätter)
  • verschiedene Bohnen
  • Blätter des Abessinischen Kohls

Wenn es sich anbietet, koche ich für die Familie ein veganes Gericht. Bis auf ein wenig Sonnenblumenöl sind alle Zutaten aus dem eigenen Garten.

Nachdem das Gemüse gut gewaschen, geputzt und klein geschnippelt wurde, schmore ich zuerst den Lauch und die Möhren in einem neutralen Öl an. Es folgen die Kartoffeln und das kleingeschnittene Selleriegrün. Das schmoren oder anbraten ergibt einen kräftigeren Geschmack. Anschließend wird das Gemüse mit Wasser abgelöscht. Es folgen die Bohnen. Gewürzt wird mit Salz, Pfefferkörner, einem Lorbeerblatt und Gewürzkörner (Piment). Wenn die Kartoffeln und Möhren gar sind, kommen die kleingeschnittenen Blätter des Abessinischen Kohls hinzu. Jetzt kann die Suppe noch ein wenig ziehen und ist dann fertig zum Servieren.

Was könnte alternativ in eine Gemüsesuppe: Kohlrabi, andere Kohlarten wie Rosenkohl, Grünkohl oder Palmkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Rübchen, Pastinaken, Petersilie

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Apfelschalen – Frisch oder getrocknet für einen fruchtigen Tee

Herbstzeit ist auch Apfelzeit. Das tägliche Aufsammeln der Falläpfel, das Apfelernten für die Lagerung, der Apfelkuchen, der Apfelmus und die frischen Apfelsäfte sind gute Begleiter durch den Herbst.

frischer Apfelschalen-Tee mit Hagebutten

Apfelschalentee für den Winter

Wenn ich die vom Baum gefallen Äpfel auflese und weiterverarbeite, sind die Apfelschalen viel zu schade zum Wegwerfen. Daher wasche ich die guten, unversehrten Schalen ab und lege sie zum Trocknen aus. Dies geht recht zügig an einem warmen, trockenen Ort und dauert ca. 1 Woche. Alternativ kann auch ein Dörrautomat oder der Bachofen verwendet werden. Gut getrocknete Apfelschalen verwahre ich in großen Schraubgläsern. Gern gebe ich diese Apfelschalen in meinen Tee. Sie passen gut zu Hagebutten, Zitronenmelisse oder in den Winterpunsch.

Frischer Apfelschalentee

Frische Apfelschalen können ebenso für einen fruchtigen Herbst-Tee verwendet werden. Einfach ein paar gewaschene Apfelschalen, und Kerngehäuse in einen Topf mit reichlich Wasser geben.

Den Topf mit einem Deckel abdecken und zum Kochen bringen. Danach etwa 5-10 Minuten schwach köcheln lassen. Bei roten Äpfeln färbt sich der Tee rosa bis rot. Ich lasse den Tee noch eine Weile ziehen. Um so mehr löst sich das Apfelmark im Wasser und der Tee wird fruchtiger.

Apfeltee-Variationen

Hagebutten werden halbiert und von den Kernen befreit mit zu den Apfelschalen gegeben.

Reife Holunderbeeren kommen abgezupft und gewaschen mit in den Topf.

Nur bei den Sanddornbeeren genügt eine kurze Kochzeit.

Ebenfalls interessante Kombinationen können mit Himbeeren und Brombeeren erreicht werden.

Damit sich der Saft und die Inhaltsstoffe der Beeren nach kurzer Kochzeit besser lösen, verwende ich einen „Kartoffelstampfer“ um die Beeren zu zerdrücken. Der Tee wird anschließend durch ein Sieb gegossen und kann heiß oder kalt getrunken werden.


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Aktuelle Beiträge

Frischer Apfel-Holunder-Tee

Heiß beliebt bei meiner Familie – Fruchtig und gesund in den Herbst

  • 10 Falläpfel
  • 3-4 Dolden schwarze Holunderbeeren
  • brauner Rohrzucker
  • ca. 2 Liter Wasser

Wenn ich Falläpfel für Kompott oder Kuchen zerschneide, sammle ich die Schalen und Kerngehäuse, die unversehrt sind. Es kommen wirklich nur die schlechten Stellen in den Abfall. Die guten Schalen und Kerngehäuse wasche ich noch einmal gut ab und gebe sie in einen großen Topf. Dazu kommen abgewaschene schwarze Holunderbeeren. Die reifen Beeren zupfe ich von den Stängeln. Den Topf fülle ich mit Wasser auf und gebe noch etwas braunen Rohrzucker dazu. Nach einer Kochzeit von ca. 10-15 Minuten darf der Tee noch ein Weilchen auf dem Herd ruhen. Somit lösen sich weitere Apfelbestandteile im Tee. Durch ein Sieb in eine Kanne gegossen, kann der Tee heiß oder kalt genossen werden.

Größere Mengen können heiß in Glasflaschen abgefüllt einige Tage aufbewahrt werden.

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